Archiv der Kategorie 'Direct Action'

Soliaktion

uns erreichte:
gestern wurde in den frühen morgenstunden das ehemalige krankenhaus in der in
Berlin Neukölln (mariendorfer weg) aus solidarität mit dem geräumten projekt
liebig 14 besetzt.
es wurde gestern im laufe des vormittags panisch von der Polzei durchsucht. es
kam zu keinen festnahmen.

Soliaktion

19.59 Uns erreichte:
[B] Liebig14: JU-Bundeszentrale angegriffen

Philipp Mißfelder 03.02.2011 23:16 Themen: Freiräume Repression

Fotos:

Kurz nach der Räumung des Hausprojekts Liebig14 kam es am Mittwoch in Mitte zu einer Solidaritätsaktion, bei der die Bundeszentrale der CDU-Jugendorganisation „Junge Union“ mit Steinen und Farbe attackiert wurde.
Als am Mittwochmittag in Berlin-Friedrichshain ein martialisches Bullenaufgebot die Räumung der Liebig14 vollzogen hatte, wollten einige Leute offenbar ihrer Empörung über die Polizeiaktion ganz praktisch Ausdruck verleihen. Ziel war die Bundeszentrale der „Jungen Union“ (der Jugendorganisation der CDU) in der Inselstraße 18 in Mitte.

Ein Passant der die Aktion beobachtete gab an: „Wie aus dem nichts kam am plötzlich eine Gruppe Schwarzvermummter vor das Haus gerannt und warf die Scheiben ein.“ Zudem sind offensichtlich auch Farbbomben gegen die Fassade geworfen worden.

Farbanschlag

Es erreichte uns:
Donnerstag 3.50 Uhr wurde Farbe aufs KDW geworfen
und Farbe auf das Schöneberger Rathaus

Soli Wittenberg

18.36 uns erreichte:
WB: Solidarität mit der L14

Als am vergangenen Mittwoch die Liebigstraße 14 von einem Großaufgebot der
Cops aus dem ganzen Bundesgebiet geräumt wurde, war es für einen Großteil
der radikalen Linken ein Faustschlag ins Gesicht.

Deswegen kam es auch in vielen Groß. – und Kleinstädten zu
Solidaritätsbekundungen. Der Protest war vielseitig und Kreativ bis
Militant.

So waren auch in Wittenberg (Sachsen Anhalt) einige Aktivist_innen in der
Nacht auf den Beinen.

Es wurden Transparente in der Stadt gehangen, ein Soligraffiti gemalt
sowie ein Haus besetzt.

Nachdem in der Wittenberger Innenstadt das Haus besetzt wurde, meldete
sich bei der Polizeidirektion das „Kommando Liebig 14“ und gab die
Besetzung bekannt. Schon nach kurzer Zeit betraten Beamte der PD
Wittenberg das Haus, entfernten das Transpi mit der Aufschrift „Besetzt“
und löschten das Licht. Zu diese Zeitpunkt befanden sich allerdings keine
Besetzer_innen mehr im Gebäude. Etwa zwei Stunden nach der Besetzung haben
sich ein paar Aktivist_innen an dem ehemalig besetzten Haus in der
Wallstraße eingefunden und brachten ein 4 × 2 Meter großes Graffiti mit
dem Inhalt „L14 BLEIBT – ONE STRUGGLE ONE FIGHT“ an die Hauswand an.

Gerade als das Graffiti fertig geworden ist, fuhr ein Einsatzwagen der PD
Wittenberg mit Vollgas vor und jagten die Aktivist_innen durch eine
Gartenanlage.
Durch die Verfolgungsjagd wurden die Aktivist_innen leicht verletzt, und
erlitten starke Prellungen, Schnittwunden und Hämatome davon. Gefasst
wurde allerdings niemand.
Die Cops stellten einen Beutel mit verschiedenen Gegenständen wie
„Totenkopf-Böller“, „Grillanzünder“ und Sprühschablonen sicher.

Zudem hat die Polizeidirektion eine Securityfirma beauftragt das ehemals
besetzte Haus in der Wittenberger Wallstraße fünf mal täglich zu
überprüfen, da die Polizei mit einer Neubesetzung rechnet.

Wut und Trauer zu Widerstand – Liebig 14 forever (A)

Soliaktion Straubing

18.32 uns erreichte:
Serie von Brandlegungen und Graffiti-Schmierereien

Unbekannte Täter zünden Abfallcontainer an und verschmieren Hausfassaden mit Graffitis
Straubing. In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag, zwischen 1 und 2 Uhr, zündeten bislang unbekannte Täter im Straubinger Süden mehrere Altpapier- und Abfallcontainer an. Zudem brachten sie an Hausfassaden und auch an den genannten Containern Graffiti-Schmierereien an. Die Spur zieht sich von der Hebbelstraße über die Gabelsberger Straße bis hin zur Eichendorffstraße. Es entstand insgesamt ein Sachschaden im vierstelligen Euro Bereich. Die Feuerwehr Straubing konnte sämtliche Brände schnell löschen.
Die Taten sind aufgrund der Feststellungen an den Tatorten in Zusammenhang mit der gestrigen Räumung eines besetzten Hauses in der Liebigstraße 14 in Berlin zu sehen. Die unbekannten Täter dürften demnach in der linken Szene zu suchen sein.
Die Kriminalpolizei ermittelt nun in insgesamt neun Fällen wegen Sachbeschädigung bzw. Sachbeschädigung durch Brandlegung.