Archiv für Februar 2011

Liebig14 Doku

Antirepressionstreffen 20.02.11

am Sonntag also am 20.02 ist im Banditto Rosso um 16.00Uhr eine Art Antirepressionstreffen für alle von Repression Betroffenen während der L14 Räumung – kommt und vernetzt euch!
Solidarität ist eine Waffel!!!

Baufirmen die #1

Uns erreichte folgendes Schreiben:

Die Firmengruppe Otto-Rüdiger Schulze hat offensichtlich den Auftrag angenommen um das Haus „zu entrümpeln“. Sichtbar ist sie z.B. mit den Bauschutt Containern vor der Rigaer Strasse 96 (der Hofeinfahrt zur 14). Wie jede beteiligte Firma an diesem „Bau“, freut auch sie sich über Besuch und Inspektion der Bauflotte bei Nacht.

Firmengruppe
Otto-Rüdiger Schulze
Holz- und Baustoffrecycling
GmbH & Co. KG
Schleuener Weg 1
16775 Löwenberger Land OT Neuendorf

Otto-Rüdiger Schulze
Holz- und Baustoffrecycling GmbH & Co. KG

Büro (Firmenzentrale)
Ortsteil Neuendorf
Alte Försterei Schleuener Weg 1
16775 Löwenberger Land
Telefon + 49 (33051) 6 29 – 0
Telefax + 49 (33051) 6 29 – 14

Anlage Teschendorf
Ortsteil Neuendorf
Griebener Weg
16775 Löwenberger Land
Telefon + 49 (33094) 6 93 – 0
Telefax + 49 (33094) 6 93 – 14

Anlage Wilmersdorf
Ortsteil Wilmersdorf
Birkenweg 3
15848 Rietz-Neuendorf
Telefon + 49 (33672) 6 01 – 0
Telefax + 49 (33672) 6 01 – 13

Annahme Berlin
Blankenburger Straße 18-28
13089 Berlin
Telefon + 49 (30) 4 77 56 4 15
Telefax + 49 (30) 4 77 56 4 17

Anlage Köpenick
Grünauer Straße 210-216
12557 Berlin
Telefon + 49 (30) 64 16 77 0
Telefax + 49 (30) 64 16 77 22

Action Update – 06-02-2011

Uns erreichte folgendes Schreiben:

An den Kinderschutzbund:

In der Nacht auf Samstag sind Fassade und Eingangstür des Kinderschutzbunds Dresden auf der Pfotenhauer Straße 45 verschönert worden. „Edwin Thöne auf die Straße setzen – Liebig 14 forever“ ziert nun die graue Wand, die Tür sowie das Messing-Schild des Vereins.
Die Aktion ist ein Aufruf an den Kinderschutzbund, den für die Räumung der Liebigstraße 14 in Berlin Mitverantwortlichen Edwin Thöne abzusetzen, da er tatenlos abgewartet hat, bis alles zu spät war, in vollem Bewusstsein, dass erwachsenen und noch nicht erwachsenen Menschen ihr Dach über dem Kopf genommen wird. Als Geschäftsführer einer Kinderschutzbunds-Ortsgruppe ist er somit untragbar geworden. Wir solidarisieren uns mit den Menschen, die nun mit den Konsequenzen dieses Handelns leben müssen.

Setzen Sie Herrn Thöne endlich auf die Straße!

Ausserdem haben wir entdeckt das der Penny Markt an der Storkower Strasse eingeworfen wurde, desweiteren wurden im S-Bahnhof diverse Solidaritätsbekundungen gesprüht. Bei Kaufland gibt es einen riesigen Schriftzug an der Wand zur Strasse „Liebig14 bleibt!“

Der Bullenticker von Heute:

# 0455

Bei Kontrollen zur Gefahrenabwehr hat die Polizei in der vergangenen Nacht in Kreuzberg diverse Randale-Utensilien sichergestellt. Bis 21 Uhr 30 hatten sich im Zusammenhang mit der Räumung des Hauses in der Liebigstraße bis zu 200 Personen zunächst am Kottbusser Tor eingefunden. Aufrufen im Internet zufolge sollten der Versammlung unfriedliche Aktionen folgen. Ein Versammlungsleiter war nicht auszumachen. Auch sonst ergab sich für die Polizei kein Hinweis, der auf eine Veranstaltung im versammlungsrechtlichen Sinne schließen ließ. Als sich die Menschenmenge teils vermummt und unter Abbrennen von Feuerwerkskörpern in Richtung Ritterstraße in Bewegung setzte, stoppte die Polizei den nicht genehmigten Aufzug.
Aufgrund starker Polizeipräsenz zogen es etliche Teilnehmer vor, zu verschwinden, wobei die Beamten beobachteten, wie sie noch verschiedene Gegenstände unter Autos oder in Hauseingängen versteckten. Die Polizei stellte anschließend mehrere Knallkörper, Farbbeutel und Vermummungsutensilien sicher. Insgesamt 112 Personen wurden überprüft. Ein 16-Jähriger wurde nach gezielten Knallkörperwürfen auf Passanten und Polizisten wieder erkannt und vorläufig festgenommen. Nach Abschluss der Maßnahmen gegen 24 Uhr zerstreuten sich alle Personen in verschiedene Richtungen.
Polizeibeamte in Zivil nahmen gegen 23 Uhr 20 in Tempelhof in der Nähe des Tatortes zwei 17-jährige Farbschmierer fest. Diese hatten an der Häuserfront der Ceciliengärten Schriftzüge mit Bezug zur Liebigstraße aufgetragen. Die Ermittlungen ergaben zudem, dass die Festgenommenen auch für Farbschmierereien in der Kufsteiner Straße in Betracht kommen. Drei Anhänger hatten sie dort mit Schriftzügen und Anarchiesymbolen beschmiert.
Kurz vor 0 Uhr 30 stellten Mitarbeiter des Zentralen Objektschutzes in der Gotlindestraße in Lichtenberg fest, dass Unbekannte an der Glasfassade der Agentur für Arbeit einen Schriftzug aufgetragen sowie zwei Scheiben mit Steinen eingeworfen hatten.
Gegen 2 Uhr 30 versuchten drei Unbekannte in der Schreiner Ecke Pettenkofer Straße in Friedrichshain drei Mülltonnen auf die Straße zu ziehen und anzuzünden. Als Polizei auftauchte, ließen sie davon ab und flüchteten.

Aus Bremen erreichte uns folgendes:

In Bremen gab es auch letzte Nacht wieder Soliaktionen für die Liebig 14 ! Nachdem es Vorgestern eine zweite Sponti gab, wo es die Sparkasse, Sushi Factory und die Commerzbank traf (wenig später wurden noch am Dobben Müllcontainer angezündet), traf es gestern die Postbank am Berliner Platz. Zudem noch eine Telefonzelle und eine Werbetafel (Neustadt & Innenstadt)!

Soli aus Bremen

Ausserdem erreichte uns die Nachricht, das am Engeldamm in Berlin ein Loft-Projekt mit Farbe und Steinen in der Nacht auf den 03.02. angegriffen wurde. Es gingen etliche Schaufensterscheiben zu bruch.

Action Update – 05-02-2011

Finsterwalde: Soligraffity und Transparente.

Berlin-Wedding: In Wedding wurde letzte Nacht ein Servicewagen des Atomstromkonzerns Vattenfall entglast und mit der Parole „Eine Million reicht noch nicht – L14″ besprüht. Außerdem wurden im Stadtgebiet mehrere BVG-Fahrkartenautomaten unbrauchbar gemacht.

BVG

Berlin-Mitte: Im Umfeld vom U-Bahnhof Weinmeister Straße wurden gestern die Schaufensterscheiben von mehr als dreißig Boutiquen, sowie mehrere Autos, eingeworfen. Die Bullen, die sich etwa seit einer Stunde auf eine Soli-Kundgebung in Friedrichshain konzentriert hatten, kamen zu spät. Keine Festnahmen, dafür gehöriger Sachschaden in Mitte.

Berlin-Mitte

Kopenhagen: In der selben Nacht gab es Soliriots in Kopenhagen und Hamburg. In Kopenhagen wurden die Bullen vor dem Ungdomshuset über über längere Zeit mit Flaschen, Steinen und Molotovcocktails eingedeckt. Sie zogen Kräfte zusammen und stellten die Personalien aller im Haus befindlichen Personen fest, konnten jedoch niemanden mehr mit konkreten Aktionen in Verbindung bringen. Ein Video der Aktion.

Hamburg: In Hamburg gab es ebenfalls Putz. Eine militante Spontandemo deckte erst das Rathaus mit Steinen und Farbe ein, als sich die Bullen bereit machten, kam es zu Barrikadenbau und einer erfolgreichen Gefangenenbefreiung. Die Schaufensterscheiben mehrerer Edel-Boutiquen und die Parfümabteilung von Karstadt wurden gesmashed. Quelle