[B] – Brandanschlag auf Sicherheitsunternehmen

Folgende Erkärung haben wir auf directactionde gefunden:

Den Vormarsch privater Sicherheitsdienstleister stoppen!

In Zeiten ökonomischer und sozialer Krisen sind sie auf dem Vormarsch: private Sicherheitsfirmen, die in Söldnermanier unseren Alltag kontrollieren. Ihr Auftrag ist die aufrechterhaltung der gegenwärtigen Besitzverhältnisse. In ihrer Kalkulation ist das Leben eines Ladendetektivs weniger wert als ein Pfund Kaffee, auch der S-Bahn Kontrolleur riskiert seine Gesundheit für ein Kurzticket.
Angehörige dieser Firmen sind bereit für Kleinigkeiten zu sterben oder zu töten,Hauptsache die Interessen von Staat und Konzernen werden durchgesetzt.

In diesem Zusammenhang ist auch der internationale Polizeikongress im Februar eine Herausforderung diese Verflechtung privatisierter und staatlicher Sicherheitspolitik zu zerschlagen.
Auch nach Häuserräumungen werden die betreffenden Objekte von Wachschutzfirmen gesichert. Die Firma WISAG ist in diesem Bereich ein Marktführer. Von Gebäudemanagment über Reinigung und Sicherung für Großkunden nimmt WISAG Einfluss auf das Leben in Berlin.

Deshalb haben wir in der Nacht zum 17. Januar in Lichtenberg ein Fahrzeug von WISAG angezündet. Damit beginnt die heiße Phase im Kampf gegen den Polizei-Kongress und gegen die Räumung der Liebig 14. Einen Rückgang der Autobrände in 2010 interpretieren Körting und Suitbert Beulker leider nicht als Chance linke Freiräume etwas weniger zu bekämpfen ohne dabei das Gesicht zu verlieren. Vielmehr sehen Personen wie sie jetzt die Möglichkeit die autonome Bewegung frontal anzugreifen.

Polizeikongresse werden in Scherben versinken, wenn nicht in diesem Jahr, dann im nächsten. Wer die Liebig 14 räumt stürzt Berlin ins Chaos.

Polizeikongress abschalten – Liebig 14 verteidigen!

ein militanter Zusammenschluss

Polizeiticker:

Wegen eines brennenden Fahrzeugs alarmierten Anwohner in der vergangenen Nacht in Lichtenberg Feuerwehr und Polizei.
Das Feuer war gegen 1 Uhr 40 in der Rudolf-Seiffert-Straße von unbekannten Tätern an einem Kleintransporter „Mercedes-Benz Vito“ einer Sicherheits- und Gebäudedienstleistungsfirma gelegt worden. Die Flammen griffen auch auf einen daneben geparkten Pkw „Toyota Corolla“ über und beschädigten beide Fahrzeuge erheblich. Die Hintergründe der Tat sind bislang ungeklärt. Ein Brandkommissariat des Landeskriminalamtes hat die Ermittlungen übernommen.